Stoßwellen / Shockwave

Die Stoßwelle ist eine hochenergetische Schallwelle. Seit Jahrzehnten als Standard beim Zertrümmern von Nierensteinen eingesetzt, nimmt sie heute auch in der Orthopädie, Urologie, Chirurgie und Dermatologie einen festen Platz als vielseitige Therapieform ein (Extrakorporale Stoßwellentherapie, ESWT). Die Behandlung mit Stoßwellen gilt speziell bei der Linderung chronischer Schmerzen als besonders wirkungsvoll. 

Vorteile

Indikationen für die radiale Stoßwellentherapie

Nach vorliegenden Erhebungen für die radiale extrakorporale Stoßwellentherapie, lassen sich bei den typischen Indikationen in ca. 70 bis 90% der Fälle, langfristig gute bis sehr gute Behandlungsergebnisse erzielen. Zu den typischen Indikationen zählen u.a.:

Schmerztherapie (Extrakorporale Stoßwelle)

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsform für Schmerzen oder Erkrankungen im knochennahen Weichteilbereich des Stütz- und Bewegungsapparates. Tendopathien und Insertionsdesmopathien sind für den ESWT-Applikator die häufigsten Indikationen. Typische Beispiele hierfür sind die Kalkschulter, der Fersensporn, der Tennisellbogen und die Achillodynie. 

Triggerpunkttherapie (TrST) bei myofascialen Schmerzsyndromen

Das Handstück wird direkt am Trigger angesetzt. Danach werden akustische Impulse mit einer hohen Frequenz (bis zu 35 Hz) in die Triggerzone eingeleitet und bewirken die Auflösung der Triggers. Der häufigste Einsatzgebiet ist hierbei der Rückenbereich.